Donnerstag, 25. Juni 2009

just having fun and enjoying the last days

In 2 Wochen um diese Zeit schlafe ich schon wieder in meinem deutschen Bettchen. Je näher es rückt, desto komischer wird auch das andere Gefühl- alles hier zurück zu lassen, auch wenn man oft meckert, es ist doch größtenteils schon echt cool, vorallem die letzten Tage waren so chillig und das Wetter ist einfach nur GEIL. Hier könnte ich es schon noch den Sommer lang aushalten, aber dann wäre auch gut ^^ Also ich bete, dass in Deutschland besseres wird, wenn ich nach Hause komme, sonst steige ich gleich in den nächsten Flieger Richtung Süden.
Dienstag Abend hab ich meine Gasteltern vom Reagan Airport abgeholt, abends um 10, die Kinder dementsprechend übermüdet und am nächsten Tag auch ziemlich quengelig, aber überraschenderweise, hätte ich meinen Gasteltern ja nach den letzten Wochen gar nicht zugetraut, musste ich Mittwoch nur 3 Stunden arbeiten, war mit den Kids in der Bücherei und war dann schon wieder off, da sie nach Annapolis gefahren sind. Bei 30°C und Sonnenschein- klar, da ging es an den Pool. An der Sommerbräune wird fleißig gearbeitet. Abends waren Caroline- das Geburtstagskind des Tages, 23 ist sie geworden bei TGI Friday's Dinner essen und wie es dort so üblich ist, hat sie ein Geburtstagsständchen der gesamten Mitarbeiterschaft bekommen und es gab free Icecreme- so geht das doch! :) War ein echt netter Abend, und ich werde die Leute und allgemein das entspannte Leben sicherlich schon vermissen. Einfach mal hier und da zum Dinner treffen, abends draußen sitzen und quatschen, ich vorallem mit dem Wissen, dass ich am nächsten Morgen nicht mal wirklich früh aufstehen muss und am Donnerstag auch nur 5 Stunden gearbeitet habe, die ich mit Max am Pool verbracht habe, da Luke eine Ohrinfektion hatte und meine Gasteltern mit ihm zu hause waren während sie das Haus für den kommenden Besuch am Wochenende fertig gemacht haben und nachmittags sind sie dann Richtung Annapolis aufgebrochen, da dort die große Family Reunion statt findet, da der Bruder, der 2 Jahre mit Familie in Japan war, gerade zu Besuch ist. Ich bin auch herzlich eingeladen worden, aber das gesamte Wochenende wollte ich dort nicht verbringen, gerade auch , weil es mein vorletztes hier ist, also hab ich mal wieder sturmfrei und werde nur am Sonntag hinfahren um auf einem Boot zu brunchen- optimaler Kompromiss denke ich :) Und so hab ich heut auch mal wieder nur gechillt, war abends mit Freunden bei Mango Mike's, einer netten Cocktailbar in Alexandria, wo ich mir einen Pina Colado geleistet habe...jaja Alkohol war natürlich nicht drin, Amis lassen dich ja nicht mal mit einem Glas Wasser das Lokal verlassen, könnte ja Alkohol drin sein und es ist ja nicht erlaubt öffentlich Alkohol zu trinken, nervig. Vorallem da unsere kleine Runde dann halb 11 auch schon aufgelöst wurde, da das Außendeck dicht gemacht hatte und die Bar im Gebäude natürlich mal wieder nur für über 21jährige war. War ja klar, nirgendwo kann man hingehen und sich auch nur unterhalten ohne benachteiligt zu sein. Bin ich froh, dass ich bald wieder volljährig bin. Außerdem haben wir heut den wahrscheinlich best aussehendsten Kerl getroffen, den ich hier in der Dc Gegend überhaupt gesehen habe. Ann-Christin und ich saßen am 5er Tisch um auf Caroline und Dani aus Brasilien zu warten als dann 2 Kerle auftauchten, die fragten ob sie die Wartezeit überbrücken können und sich zu uns setzen. Naja, warum nicht. Waren echt total nett und lustig und morgen gehen wir dann wahrscheinlich zusammen in nen Club. Das allerletzte Mal hier, sich über den höchst interessanten Tanzstil der meiste Amis lustig machen. Wir haben auch festgestellt, dass alle weißen Amis anscheinend in Bars gehen,in die man ja u21 nicht reinkommt und deshalb die underage Clubs voll von dunkelhäutigen sind, die schon ziemlich aufdringlich werden können. Naja mal sehen wo es morgen hingeht, ein bisschen Party kann auf jeden Fall nicht schaden, denn ich bin hier schon total zur Couchpotato geworden, das letzte Mal warich wahrscheinlich im März oder April weg? So lange her, dass ich mich nicht mal mehr erinnern kann. Es ist also höchste Zeit wieder nach haus zu kommen! hehe

Naja morgen hab ich dann also wieder den kompletten tag frei, werd das vorletzte Gehalt in der Potomac Mills Mall auf den Kopf hauen und abends hoffentlich Spaß haben. Mal sehen was das Wochenende sonst noch mit sich bringt.

noch 14 Tage! Ich zähle jeden Tag, bastel fleißig an den Abschiedsgeschenken und bereite mich mental schon mal auf den Abschied vor...unglaublich wie schnell ein Jahr vergehen kann..

und achja, habt ihr ja sicher in Deutschland auch schon mitbekommen..Micheal Jackson, der King of Pop, ist gestorben. Wollte es ja erst gar nicht glauben, aber auf einmal änderten alle bei facebook ihren Status und auf 99.5, meinem Lieblingsradiosender hier, wurden zu seiner Ehre nur noch MJ Songs gespielt...schon irgendwie krass..

bis bald

Dienstag, 23. Juni 2009

In der Stadt, die niemals schläft..New York New York!

Der letzte gastfamilienfreie Tag ist angebrochen und wie es immer so ist, ist die entspannte Zeit nur so dahin geflogen und heute Abend hole ich sie vom Flughafen ab. Allerdings weiß ich noch nicht wie der Rest der Woche aussehen wird, Freitag habe ich aber wahrscheinlich noch mal frei, was die Zahl meiner Arbeitstage auf 7 runterschraubt. Es ist unfassbar, wirklich, nur noch 7 mal aufstehen um die Kinder den ganzen Tag lang zu bespaßen..wie gut, dass der Tv erfunden wurde :D
Was hab ich die letzten tage so gemacht? Am Pool gechillt, im Fitness gewesen, eingekauft, relaxt, am Freitag war ich zur schwedischen Midsummer Party bei Caroline zu Haus, zusammen mit Dani, Daniela aus Brasilien, Julia und noch einer Schwedin- Sandra. War ein lustiger und kalorienreicher Abend mit den besten schwedischen Hackbällchen, die ich je gegessen habe (kein Wunder, wurden ja auch zum ersten Mal von einer Schwedin gekocht :D) und leckeren Desserts. Da wurden beim Anblick doch gleich die Diätpläne über Bord geworfen. Um 12 sind dann Caroline und Sandra clubben gegangen, während der Rest nach hause gefahren ist und Dani mit zu mir gekommen ist, denn 3.30 sollte unser Bus von Chinatown in Dc aus nach ............trommelwirbel....New York fahren! Ein letztes Mal in dieser unglaublich geilen Stadt.
Es stand Sightseeing auf dem Programm, denn der Brooklyn Bridge, Soho, Chinatown, Little Italy und Greenwich Village habe ich noch nie einen Besuch abgestattet. Nach einem Kaffee zum wach werden bei Starbucks nach der eher schlaflosen ungemütlichen Nacht im Bus, lief uns ein Bustourverkäufer über den Weg und die 54$ teure Tour durch lower und upper Manhatten, Brooklyn, Harlem und eine Nachtour, klang sehr vielversprechend und so haben wir uns dann den ganzen Tag beschäftigt, bei strömenden Regen. Auf der Fähre zur Statue of Liberty sah das Wetter noch ganz vielversprechend aus und wir freuten uns schon, dass der Wetterbericht der letzten tage wohl falsch war, gegen 12 kam dann aber die bittere Wahrheit im Gesichte einer nicht stoppenden Regenfront. Zum Glück wurden uns aber die stylischen blauen Regenponchos geschenkt und in diesen Müllsack eingehüllt, entstanden dann natürlich auch wunderhübsche Fotos. Aber nichts desto trotz, auch mal eine Erfahrung wert. Noch mal das Rockefeller Center besteigen, wäre wohl eher sinnlos gewesen, denn die Sichtweite hätte geschätzte 5 Meter betragen. Aber zum Glück war ich ja letztes Jahr fast um diese zeit schon mal da. Abends stand noch die Nachttour durch Manhattan und Brooklyn auf dem Programm und die Brooklyn Bridge vor der Skyline New Yorks sieht wirklich wahnsinn aus!
Total geschafft und fertig fielen wir abends um 10 in unsere Betten in der Luxusherberge^^ Das möchte ich wirklich nicht weiter ausführen, aber für 50$ pro nacht und das in New York war es wenigstens preislich ganz okay.
Am nächsten Tag sahen wir Brooklyn noch ein mal bei Tageslicht, sind durch Chinatown gewandert und haben die Erfahrung des dortigen Taschenverkaufs gemacht. Aller 5 Meter wurde man angesprochen ob man denn nicht eine Handtasche, Uhr oder Sonnenbrille kaufen möchte...Gucci, Prada, Chanel, Coach und Dolce&Gabbana hörte man es nur aus jeder Ecke. Bei 2en sind wir auch mitgegangen, wurden teilweise in die hintersten Zimmer eines Souvenirshops eingefercht oder auch in einen Kleinbus, der mit Taschen nur so vollgestopft war. Auf jeden Fall eine Erfahrung für sich. Ganz so legal bzw sicher scheint das auch nicht zu sein, denn bevor wir immer die Zimmer oder auch das Auto verlassen durften, musste erst mit einem Telefonanruf bei einem Komplizen die Lage gecheckt werden. Ich habe mir allerdings nichts gekauft, da ich vorher schon in Soho zugeschlagen habe und am tag zuvor mich auch mit I love NY Shirts und einem Shirt im Hard Rock Cafe ausgestattet habe. Nach einer Stärkung in Little Italy ging es auch wieder Richtung Penn Station, denn um 6 hieß es Abschied nehmen, von der Stadt, die niemals schläft und wo echt die schrägsten Leute aufeinander treffen. Yoga auf dem Times Square- das sollte man mal gesehen haben ;)
Mit einstündiger Verspätung haben wir gerade noch so die letzte Metro in Dc erwischt und um 1 in der nacht bin ich todmüde ins Bett gefallen, wohlwissend jedoch, dass am nächsten tag immer noch keine Gastfamilie zu hause war :)
Ich weiß nicht ob ihr es in den nachrichten in D mitbekommen habt, aber gestern sind bei einem Metrozusammenstoß auch 6(?) Leute in Dc ums Leben gekommen, schrecklich sowas. Erst 2 Tage vorher saß ich noch in der Metro und dann sowas. Es tut mir wirklich Leid um die Familien und Angehörigen der Opfer...

Gestern und heute waren natürlich auch wieder sehr entspannt, das Wetter spielt hier viel besser mit und bei 25°C kann man auch noch bis abends um 12 vorm Starbucks sitzen und lustigerweise haben wir gestern dort noch einen anderen Deutschen getroffen, der Work&Travel ist. Von Deutschen wimmelt hier es nur :)
Hab auch mit dem Abschiedsgeschenken begonnen, das Fotoalbum für meine Gasteltern steht in Bearbeitung, die Puzzles für die Kinder übernimmt Snapfish und sendet es mir hoffentlich bald zu.
Ansonsten, ja was soll ich sagen. In 17 tagen kann ich euch alles in den allerkleinsten Details erzählen, die Scrapbooks zeigen und ich freue mich schon alle Dinge, die ich während des Jahres vermisst habe, nachzuholen. Ich vermiss euch und zähle jeden Tag die Stunden bis ich in den Flieger steigen kann. Bis dahin muss ich allerdings noch den kram eines Jahres in meine 2 Koffer bekommen. Wie kann sich nur so unheimlich viel Kram während 365 Tage ansammeln??? Es bleibt ein Rätsel für mich, davon mal abgesehen, dass schon ein voller Koffer zu hause auf mich wartet.

Bis Bald
sarah

Donnerstag, 18. Juni 2009

Sturmfrei

Heute in 3 Wochen bin ich schon zu Hause, echt unglaublich. Kann es einerseits gar nicht abwarten, andererseits wird es ein immer komischeres Gefühl. Aber anyway, auf jeden Fall habe ich ab heute Nachmittag erstmal sturmfrei bis Dienstag. Das wird cooool :D Hoffentlich ist das Wetter gut, dann liege ich jeden Tag am Pool, werd mal nicht ekliges amerikanisches Essen essen müssen und am Wochenende geht es auch noch nach NY. Und ausschlafen, keiner, der auf dem Holzboden in der Küche schön über meinem Zimmer Krach macht, hachja. Man sieht schon, die Kinder werden mir auf jeden Fall fehlen :P Auch wenn es nur ein paar Tage sind, trotzdem Erholung pur.
Heute starten dann auch die Ferien für die Schulkinder und die letzten beiden Wochen in den USA, habe ich dann beide Kinder den ganzen Tag, da sie ihre Camps erst in der 2. Juliwoche starten.
Dienstag habe ich mit Luke an einem See verbracht und er hat sich so schön beschäftigt, dass ich telefonieren konnte.
Gestern hatte ich überraschenderweise schon um 2 Schluss, bin zu Tysons gefahren und hab meinen iPod für 120 reperarieren lassen..das tut weh. Aber naja, selbst Schuld leider..
Jetzt ist nicht mehr ganz so viel Geld für meinen letzten Shoppingtrip übrig, da ich mir am Tag zuvor auch noch einen Samsonite Koffer gekauft habe, aber naja..würde wahrscheinlich eh nicht alles in die Koffer passen..
Soo, ich verabschiede mich mal wieder und ein Wochenendbericht folgt bald :)

Montag, 15. Juni 2009

Heute ist eine der letzten 3 Arbeitswochen angebrochen! Hoffentlich vergeht die Arbeitswoche so schnell wie jede. Aber Luke hat jetzt Montags immer MyGym und ich muss mal nicht 12 Stunden arbeiten deswegen. Am Freitag werden wir ne Midsummer Party bei Caroline (einer Schwedin) haben und mitten in der Nacht (3 Uhr um es genau zu sagen) geht unser Bus nach NY haha. Das wird sicher ein Spaß, aber ich freue mich schon unglaublich die Stadt noch ein allerletztes Mal zu sehen!

Nur noch ein paar Tage...

Dienstag, 9. Juni 2009

Western Sun

Jaja Vici, der Eintrag kommt ja schon :P Leider ist die für aupairs nun stressige Ferienzeit eingetreten und meine Motivation ist zum Ende hin auch sehr geschwunden hier regelmäßig zu schreiben, aber der Eintrag war schon in Bearbeitung und da die Kids gerade Fernsehen gucken, nutze ich mal die Chance ihn weiterzuführen.
Der Urlaub liegt nun schon wieder 2 Wochen zurück und es fühlt sich an als wäre es ein Monat her.
Am 30.05 starteten Karo und ich früh morgens in unser Abenteuer. Erster Stop: San Francisco- die Stadt, von der ich mir am meisten versprach, denn jeder mit dem ich sprach, schwärmte nur.
Sportlich wurde es dort auf jeden Fall, denn es gibt ca. 50 Berge, die man in einem ständigen auf und ab beim Sightseeing bewältigen muss. So haben wir uns auch nach einem 5minüten Lauf von der Zughaltestelle zu unserem Hostel entschlossen ein Taxi zu nehmen, denn natürlich war viel eingepackt, auch wenn es nur eine Woche war, aber es ging ja campen und man muss für alles gerüstet sein :P Hat sich aber letztendlich als gut herausgestellt, denn in San Fran war es eiskalt, wolkenverhangen und am ersten Tag war die Golden Gate Bridge auch noch im so typischen Nebel versunken. Aber davon ließen wir uns nicht abschrecken, ein Stop bei Starbucks wurde eingelegt bevor es zum ersten Erkundungsgang losging. Entlang am Pier, trafen wir auf die berühmten Seelöwen am Pier 39, die sich dort angesiedelt haben und tausende von Besuchern anziehen, einer Suppe in der Breadbowl- San Francisco typisch, wie mir erzählt wurde, weiter zur Lombard Street- der kurvenreichsten Straße in den USA und wieder zurück ins Hostel. Am nächsten Morgen warteten dort kostenlose Pfannkuchen zum Frühstück auf uns und 'gut gestärkt' nahmen wir uns wieder ein Taxi zum Treffpunkt unserer Western Sun Tour. Man möchte dabei erwähnen, dass es eigentlich nur maximal 10 Laufminuten entfernt war, aber Fahrradfahrer möchte ich in San Fran echt nicht sein und wir hatten ja auch immer noch unser Gepäck plus Schlafsack, denn es stand uns ja eine Woche Camping bevor.
8:30 Uhr sollte die Tour starten und im Hostel angekommen warteten dort schon die ersten Leute auf den Tourstart. Unsere Gruppe hatte die wenigsten Teilnehmer, ich hatte ja vorher schon mit Karo gespaßt, dass wir unsere persönliche Tour mit einem Guide nur für uns bekommen, da im Internet noch so viele freie Plätze waren. Letztendlich waren wir 6 Leute und unsere Tourleader, aber das hatte nur Vorteile: Mehr Platz im Van, kürzere Wartezeiten und keinen Zickenkrieg, denn 80% diese Touren werden wohl von Aupairs gebucht, da wir erstens 20% Rabatt bekommen und es auch die einfachste Art ist zu reisen, wenn man zu faul ist, alles selbst zu planen, so wie ich :P Wir trafen dann dort auf Brian, unseren Tourleader aus Amerika, Verena- Aupair aus Deutschland, Holly aus England, Emma- AuPair aus Schweden und Jordaan aus Südafrika. Zusammen mit Karo und mir war das also die Gruppe für die nächsten spannenden 7 Tage. Nach einer kurzen Begrüßung ging es gleich weiter zum 2. Tag des Sightseeings in San Fran mit unter anderem der Golden Gate Bridge (DAS Highlight in SF, da wollte ich schon immer mal hin), den Painted Ladies- auch zu sehen in Full House, den Twin Peaks mit wohl wunderbarer Aussicht auf San Fran, leider war es aber immer noch sehr neblig und grau und einer Fahrt auf den historischen Cable Cars, die aufgrund der hügeligen Straßen von einem Stadtplaner entwurfen wurden, da Pferdekutschen starke Probleme hatten die Berge zu überwinden. Da San Fran das 2. größte Chinatown in den Staaten hat, haben wir in einem chinesischen Restaurant lunchiert, haben gleich den besten Eindruck von uns abgegeben und waren zu spät dran, um wieder rechtzeitig am vereinbarten Treffpunkt zu sein und wurden dann von Brian direkt dort abgeholt, denn um 1 sollte es schon weiter gehen zum ersten Campingplatz in der Nähe des Yosemite National Parks, den wir am 2. Tag besuchten. Abends dort angekommen haben wir das erste Mal die Zelte aufgebaut, Dinner wurde von mir und Karo gekocht (ich gebe zu, viel habe ich nicht beigetragen :P) und die erste Nacht war eher schlaflos, da mein Rücken sich noch nicht an den harten Untergrund gewöhnt hatte. Nach einer kleinen Wanderung durch den Yosemite National Park, wo es sehr viele Wasserfälle und halt Natur pur gibt, ging es auch noch weiter um die majestätischen Sequoia Bäume (Mammutbäume) zu sehen und auf dem Weg dahin, ist mir das dümmste Missgeschick aller Zeiten passiert. Wasserflasche noch schön aufgefüllt, wir sollten ja immer viel viel trinken bei der Hitze) ist sie mir natürlich ausgelaufen in meiner Tasche mit Camera, Handy, iPod und Pass..jaha es hätte nicht besser sein können, außer man erwähnt noch, dass die Camera erst neu war, das Handy von meinen Gasteltern und der iPod mein 230$ teures Weihnachtsgeschenk an mich selbst war...klasse. Meine Laune war natürlich im Tief angelangt, aber zum Glück! funktionieren jetzt Handy und Camera wieder, um den iPod muss ich mich noch kümmern...so ein sch***! Naja, nichts desto trotz, die Bäume waren schon ziemlich beeindruckend, ich hätte die Umgebung vielleicht noch mehr genossen, wenn ich auch hätte Bilder schießen können. Whatever, selbst schuld -.-
Auf dem Weg zum 2. Campingplatz ging es auch noch am Mono lake vorbei, der durch Salzablagerungen sehr interessante Formationen gebildet hat. Das Wetter spielte leider aber mal wieder nicht mit und Californien hätte ich mir nicht so vorgestellt. Aber am nächsten Tag sollte es ja nach Las Vegas gehen und die Hitze dort war eine angenehme Abwechslung. Nach einer halben Unendlichkeit tauchte aus dem Nichts die Stadt plötzlich auf und schon aus dem Auto sah man, was für ein verrückter Ort es ist...Achterbahnen in Hotels, ein Löwe mitten im Casino und eine hammergeile Fahrt in der Stretchlimo vorbei am Las Vegas Sign, der Bellagio Wassershow und vielem mehr. Es war einfach nur unglaublich und die beste Art Vegas zu erleben und wie kleine Stars haben wir uns schon gefühlt, als wir aus der Limo ein-und aussteigen konnten :)
Nach einer nächtlichen Stärkung bei Hooters, da wir plötzlich Heißhunger auf Schokolade hatten, ging es auch wieder ins Hotel, wo wir dann glücklichweise auch Karo gefunden haben, die uns zwischendurch auf ihrer Handysuche abhanden gekommen ist, sind wir todmüde ins Bettchen gefallen und am nächsten Morgen ging auch schon früh die Reise weiter zum Grand Canyon. Glücklicherweise, die Rückbank ganz alleine für mich, konnte ich noch etwas Schlaf nachholen, denn das nächste große Ereignis stand ja an: Mein allererster Helikopterflug und dann auch noch über so ein Naturspektakel wie den Grand Canyon- mehr muss ich eigentlich auch gar nicht hinzufügen. Es war unfassbar, gigantisch und die beste Art die Ausmaße des Canyons zu sehen. Bei Pizza und Sonnenuntergang am Grand Canyon ein wirklich gelungener Ausklang des Tages. Am nächsten Morgen hatten wir uns gegen die Option des Ausschlafens entschlossen, schließlich waren wir ja da um jeden Moment zu nutzen- also ging es auf zum 'Wandern'. Das wandern sah dann aber eher so aus, dass wir aller 5 Minuten eine Fotopause einlegen mussten, der Blick auf den Canyon änderte sich nicht wirklich, aber Fotos kann man immer gebrauchen und irgendwie sah es dann aber im Endeffekt auf jedem Bild gleich aus :P Wir hatten aber unseren Spaß und haben de Strecke nicht mal in unserer vorhandenen Zeit geschafft (es wäre wahrs. bei schnellem Schritt in 30 Minuten machbar gewesen, mit unseren ganzen Stops haben wir es nicht mal in 2 Stunden geschafft^^) und wurden dann von unserem sehr sehr netten Tourleader auf halber Strecke eingesammelt...und weiter ging es. Auf zum Lake Havasu in Arizona, vorbei an der Route 66, wo wir im historischen Örtchen Seligman bei Buffalo Burger und Souvenirshoppen Stop gemacht haben und natürlich auch ein Bild am Route66 Zeichen nicht fehlte. Abends am See angekommen, haben wir noch ein letztes Mal die Zelte aufgeschlagen, waren im See baden und haben die Nacht im freien unter Sternenhimmel verbracht! Auch der Freitag versprach mal wieder Action und es ging weiter zum Yoshua Tree National Park, muss man nicht unbedingt gesehen haben. Dieser National Park ist für die sehr merkwürdig aussehenden Yoshua Bäume bekannt, besitzt aber auch viele Felsformationen, die fürs Rock Climbing geeignet sind. Macht sich nur mit Höhenangst sehr schlecht und so haben Verena und ich die Sicht von weiter unten genossen.
Abends sind wir endlich im Hotel in LA angekommen, haben den Luxus eines eigenen Bades für ein Weilchen genossen um frisch und munter nach Santa Monica zu fahren und dort bei Bubba Gump zu dinieren. Auch in LA war das Wetter eher enttäuschend, aber immerhin blieben wir vom Regen verschont.
Am nächsten Morgen stand ein kurzes Sightseeing Programm an: Walk of Fame, Hollywood Sign, Man's Chinese Theatre, Kodak Theatre, Beverly Hills und um 11 waren wir dann schon bereit um die Universal Studios in Hollywood unsicher zu machen, das beste überhaupt in LA! Einfach nur geil. Jede Fahrt war auf eine eigene Art die beste und total cool und die Tour durch die Filmsets ein Traum- schließlich hab ich auch der Wisteria Lane aus Desperate Housewives einen Besuch abgestattet, auch wenn es so unreal wirkt, dass dort wirklich die Serie gedreht wird. Total happy sind wir abends wieder abgeholt worden und um halb 11 startete unserer Flieger vom Los Angeles International Airport zurück nach Dc nachdem wir uns von der Gruppe verabschiedet haben und der wundertolle Urlaub leider vorbei war.
Nach gefühlten 5 Minuten Schlaf, kamen wir früh um 6 (nach Westküstenzeit war es ja erst um 3) in Dc an, Julia hat Karo und mich abgeholt und um 8 war ich dann auch schon back home...und die Kinder haben sich sehr gefreut. Meine Gastmama meinte auch, dass Luke jeden Tag nach mir gefragt hat, obwohl auch er mit AuPair Ricardo ganz zufrieden war :P Da gab es sicher den lieben langen Tag nur Tv und Süßes ;)
Montags musste es dann aber wieder nach meinen Regeln gehen und ein bisschen entspannter war ich ja nach dem Urlaub schon (dafür ist ja sowas auch da, und als armes aupair hat man davon ja nur 2 wochen im ganzen jahr, da ist man in der schulzeit schon ziemlich verwöhnt mit den ferien) und da das Wetter gut mitgespielt hatte, ging es an den Pool. Abends saßen wir schön in Oldtown Alexandria am Wasser und auch 23 Uhr brauch man hier noch keine Jacke, da die Temperaturen nicht unter 20°C sinken. Dafür gibt es aber jetzt seit einer Woche jeden Abend/Nacht ein Gewitter, die ich aber nie mitbekomme, da ich anscheinend so fest schlafe, was aber am Montag auch nicht verwunderlich war nachdem ich im Flieger nicht wirklich erholsam geruht habe. Dienstag folgte dann auch schon das nächste Übel- mir ging es mal wieder nicht gut und so blieb ich die nächsten Abende nur zu Hause und hab nichts spektakuläres gemacht, außer an meinen Unibewerbungen weiter gearbeitet,die jetzt endlich fertig sind und morgen in der Post nach Deutschland landen werden in der Hoffnung, dass es irgendwo klappt :)
Freitag habe ich mir aber das Wochenende hergesehnt wie noch nie und wurde dann auch spontan mit einem halben Tag off überrascht, denn mein Gastvater hat Luke mit zu einem Picknick auf der Arbeit meiner Gastmama genommen und ich war mit Caro und Dani bei Panera zum Lunch, hab einen Handgepäckkoffer (man kann ja nie früh genug das packen starten) ergattert und mich dann am Pool gebräunt. Abends saßen wir nur bei einer kleinen aber feinen Runde in Caros Zimmer zusammen und haben gequatscht. Samstag musste ich mal wieder arbeiten (wooho, überraschung, nun schon das 6. wochenende in Folge...mit Unterbrechung während meines Urlaubs -.-) und konnte es dann gar nicht abwarten frei zu haben (guut, war jetzt nicht wirklich anstrengend 4 stunden am Pool zu liegen und die Kinder mehr oder weniger sich selbst zu überlassen, aber trotzdem :P) und es ging erst zu Olive Garden essen, mit Dani und danach zu Tysons shoppen. Wer sich noch aus früheren Einträgen erinnern kann, dass ist die 10.-größte Mall Amerikas und mein Geld wartete nur so drauf ausgegeben zu werden und mit 4 Tüten, neuen Nike Schuhen und so allerhand ging es dann glücklich geshoppt halb 10 als die Mall dann zu machte, wieder nach Haus.
Heute habe ich das neue AuPair Luciana aus Brasilien kennen gelernt und sie scheint echt nett zu sein. Wahrscheinlich kommt sie 1-2 Tage bevor ich nach hause fliege. Es ist schon ziemlich komisch jetzt sein Zimmer, wo man immerhin 1 Jahr drin gewohnt hat, zu räumen, aber die Kinder geb ich doch gern bei jemanden anderem ab :P Aber Spaß beiseite, ich werde sie schon vermissen, auch das Leben teilweise, aber es ist auch irgendwann mal Schluss und das ist es bei mir eigentlich schon seit einer Weile. Mit dem AuPair Sein habe ich abgeschlossen und es war die beste Erfahrung überhaupt, aber es sollte doch auch bei einem Jahr bleiben und so war ich doch schon erleichtert, als ich letzten Sonntag meine Flugdaten zurück nach hause entdeckte. Es geht über Frankfurt nach Leipzig und am 9.7 lande ich morgens wieder in good old germany und bin jetzt schon so aufgeregt.
Ansonsten bin ich von meinem immerhin sehr sportlichen Tag (bin geschwommen und gejoggt) ziemlich müde und werde jetzt mal tschüss sagen.
In 24 Tagen deutscher Zeit sieht man sich ja auch schon wieder. Ist doch ein Klacks im Vergleich zu den letzten 11 Monaten, die ich nun mittlerweile schon geschafft habe.
Bis bald Sarah